Pfarrei Neureichenau

 heiliger leonhard

Die Pfarrkirche von Neureichenau ist dem hl. Leonhard geweiht und wurde in den Jahren 1832 bis 1840 erbaut. Das Grundstück wurde von der damaligen Glasmacherfamilie Göschl gestiftet. Die Kirche verdankt ihre Entstehung einer Sage nach einem Versprechen in großer Not. Die Bewohner von Neureichenau und Umgebung mussten damals zu den Gottesdiensten nach Breitenberg gehen. Das waren lange und beschwerliche Wege. Der Glashüttenmeister war oft auf einen Drunk und zum Kartenspielen in Breitenberg. Bei so einer Gelegenheit prahlte der Hüttenherr einmal: “Wenn es einen Teufel gibt, kann er mich heute auf dem Heimweg holen!“. Nach ausgedehnter Zecherei bestieg der Herr sein Pferd und machte sich auf den Heimweg. In einer kleinen Waldung hatte er gerade einen Bachlauf gekreuzt, als aus dem Bach zwei Hunde mit seltsam glühenden Augen herauskamen. Sie wollten an dem Pferd hochspringen, aber das Pferd scheute und galoppierte samt Reiter davon. Die Hunde setzen ihm nach, wurden immer größer und schneller. Da fiel dem Hüttermeister seine frevelhafte Rede vom Vormittag ein. Er bekreuzigte sich und machte das Versprechen, den Grund für die Kirche zu stiften, wenn er heil nach Hause käme. Augenblicklich ließen die Hunde von ihm ab und verschwanden. Der Hüttenmeister hat sein Wort gehalten und Neureichenau einen Bauplatz geschenkt.
Im Jahre 2002 wurde unter Pfarrer Hoheisel das Gotteshaus zuletzt renoviert und eine eigene Sakristei an die Nordseite der Kirche angebaut. 2011 wurde ein neues Leichenhaus gebaut.
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